Die Forchbahn richtet ihre Fahrzeugflotte auf die kommenden Jahrzehnte aus. Neben der Modernisierung bestehender Fahrzeuge bereitet sie die Beschaffung einer neuen Fahrzeuggeneration für die Linie S18 vor.
Die heute eingesetzten Fahrzeuge der Baureihe FB2000 erreichen ab 2030 schrittweise das Ende ihrer wirtschaftlichen und technischen Lebensdauer. Gleichzeitig entsprechen sie in Bezug auf Hindernisfreiheit und moderne technische Standards nicht mehr vollständig den heutigen Anforderungen.
Flexible Fahrzeuge für den Betrieb
Im Rahmen der Projektentwicklung hat die Forchbahn das Fahrzeugkonzept überprüft und entschieden, künftig betrieblich trennbare Fahrzeugeinheiten zu beschaffen.
Diese Lösung ermöglicht mehr Flexibilität im Betrieb sowie Optimierungspotenziale im Unterhalt und in der Infrastrukturplanung. Die Fahrzeuge können je nach Bedarf zu längeren Zugkompositionen kombiniert werden.
Anforderungen an die neuen Fahrzeuge
Bei der Entwicklung der Anforderungen wurden interne Fachbereiche, das Fahrpersonal sowie Erkenntnisse aus einer Kundenumfrage einbezogen.
Wichtige Kriterien sind insbesondere:
- grosszügige Platzverhältnisse
- komfortable und barrierefreie Ein- und Ausstiege
- gut nutzbare Mehrzweckbereiche für Velos, Kinderwagen und Gepäck
- ein attraktives Sitzplatzangebot
Zeitplan
Die Ausschreibung für die neuen Fahrzeuge wurde im Februar 2026 veröffentlicht.
Der aktuelle Zeitplan sieht vor:
- Vergabe: voraussichtlich im 1. Quartal 2027
- Erste Inbetriebnahme: ab Ende 2030
Teil der Flottenstrategie
Parallel zur Neubeschaffung modernisiert die Forchbahn 13 Fahrzeuge des Typs Be 4/6 umfassend. Dieses Refit-Programm verlängert deren Einsatzdauer um rund 20 Jahre.
Mit dieser Kombination aus Modernisierung und Neubeschaffung stellt die Forchbahn sicher, dass ihre Flotte auch künftig zuverlässig, komfortabel und zukunftsfähig unterwegs ist.









