Ein Grossteil der bestehenden Fahrzeugflotte der Forchbahn ist am Ende der Lebensdauer, hat diese teilweise gar schon überschritten und muss altershalber ersetzt werden. Für einen Teil der Fahrzeuge sind Komponenten und Systeme nicht mehr vom Lieferanten lieferbar. Dies erschwert und verteuert die Reparatur oder den Austausch massiv.
Zusätzlich muss die Forchbahn ihre Flotte erweitern, um das erwartete Wachstum an Fahrgästen bewältigen zu können. Bis 2030 wurde – auch wegen des neuen Kinderspitals beim Balgrist – ein jährliches Passagierwachstum von 1,4 Prozent berechnet.
Laut Bedarfsanalyse sind 75-Meter-Niederflurzügen einerseits die beste wirtschaftliche Lösung, mit der die Transportkapazität ausreichend ist. Andererseits werden die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes erfüllt. Bereits heute stösst die Forchbahn teileweise mit 75 Meter langen Kompositionen an die Kapazitätsgrenze.
Die Forchbahn plant aus diesem Grund die Beschaffung von acht neuen Niederflurzügen mit einer Länge von 75 Metern. Regelmässige Kollisionen mit unvorsichtigen Verkehrsteilnehmenden verursachen Schäden und Fahrzeugausfälle. Um den Fahrplanbetrieb sicherstellen zu können, bedarf es einer Reserve.
Aus finanzieller Sicht und aus technischen Gründen ist eine Zweiflottenstrategie anzustreben. Damit ist die Reserveteilehaltung so weit wie möglich garantiert und gleichzeitig muss auch in Zukunft nie die gesamte Flotte auf einmal ersetzt werden.
Für die Evaluation der Fahrgastbedürfnisse wurde im Sommer 2021 eine Fahrgastbefragung durchgeführt.
Zahlen und Fakten:
- Ausschreibung: 2025
- Inbetriebnahme: 2029
- Baukosten: CHF 95 Mio.

