Projekt Tunnel Zumikon

Der Forchbahn-Tunnel zwischen Waltikon und Neue Forch war nach beinahe 50 Jahren sanierungsbedürftig. Von 2022 bis 2024 wurden darum beide Gleistrassen komplett ersetzt sowie neue Weichen mit grösseren Radien eingebaut. Anstelle des bestehenden Fahrbahnaufbaus mit Schotter und Holzschwellen wurde eine feste Fahrbahn in Beton eingebaut. Die Weichenanlage generieren nach der Sanierung dank eines Masse-Feder-Systems weniger Vibrationen. Zusätzlich wurden zwei weitere Weichen mit Radius 900 m im Abschnitt zwischen der Haltestelle Maiacher und dem Tunnelportal Neue Forch eingebaut und in Zumikon wurde ein neues elektronisches Stellwerk erstellt.

Die Arbeiten wurden während des laufenden Bahnbetriebs durchgeführt. In der ersten Etappe wurde die seeseitige Tunnelhälfte saniert, während der Bahnverkehr auf dem bergseitigen Gleis 2 abgewickelt wurde. Nach Fertigstellung der ersten Etappe erfolgte der Seitenwechsel in die Etappe 2.

Damit die Arbeiten in möglichst kurzer Zeit fertig gestellt werden können, wurde im 3-Schicht-Betrieb gearbeitet. In beiden Etappen kam es zu verlängerten Nachtzugspausen mit Bahnersatzbetrieb. Beim Portal Neue Forch wurde der Hauptinstallationsplatz erstellt, von welchem aus sämtliche Arbeiten im Tunnel bedient wurden.

Nach der Sanierung kann der Tunnel für rund 40 Jahre ohne grossen baulichen Unterhalt betrieben werden können.

Zahlen und Fakten:

  • Baustart: 2022
  • Inbetriebnahme: 2024
  • Baukosten: CHF 62 Mio.

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