Kategorie: Projektinfos

  • Scheuren: Ein wichtiges Etappenziel ist erreicht

    Scheuren: Ein wichtiges Etappenziel ist erreicht

    Die Arbeiten in Scheuren sind einen grossen Schritt weiter: Die Stützmauer mit dem integrierten Technikraum ist fertig betoniert. Damit steht der Rohbau des unterirdischen Technikraums und gleichzeitig ist die Voraussetzung geschaffen, um später oberhalb die doppelspurige Strecke der Forchbahn zu führen. Auch die bisherige Baugrube ist inzwischen vollständig hinterfüllt und das Gelände wieder geschlossen.

    Rund um den Neubau stehen nun noch verschiedene Abschlussarbeiten an. Das Gelände vor der Mauer wird aufgefüllt und der Gehweg wiederhergestellt. Zudem entstehen der Vorplatz beim Technikraum und ein Graffitischutz für die Sichtbetonwand. Kleinere Ausbesserungen werden ebenfalls vorgenommen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll die Wand teilweise begrünt werden.

    Gehweg wird nach Abschluss der Arbeiten wieder geöffnet

    Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, kann auch der Gehweg vom Kreisel Aesch zum Bahnhof Scheuren wieder geöffnet werden. Gemäss aktuellem Terminprogramm ist dies ab dem 16.10.2026 vorgesehen. Eine frühere Öffnung ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Die bestehende Umleitung hat sich gut bewährt und bleibt deshalb bis dahin bestehen.

    Nächste Bauetappe in anspruchsvollem Gelände

    Als Nächstes verlagern sich die Arbeiten in das schwer zugängliche Gelände oberhalb der Bahnstrecke. Dort wird eine weitere Stützmauer erstellt. Damit die Baumaschinen und das benötigte Material zur Baustelle gelangen können, wurde von der Gemeindestrasse her eine provisorische Bahnüberfahrt eingerichtet.

    Die Überquerung der Bahnstrecke wird durch einen Sicherheitschef überwacht. Müssen Baustellenfahrzeuge vor der Überfahrt warten, nutzen sie einen dafür vorgesehenen Warteraum auf der Gemeindestrasse. Diese bleibt jederzeit einspurig befahrbar und ein Verkehrsdienst regelt den Verkehr. Auch die Zufahrten zu den angrenzenden Häusern sind jederzeit gewährleistet.

    Voraussichtlich Ende November 2026 werden die Arbeiten an der zweiten Mauer abgeschlossen sein. Damit ist auch diese erste Baustelle in Scheuren erfolgreich beendet.

    Die Forchbahn dankt allen Anwohnenden und Verkehrsteilnehmenden herzlich für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauzeit.

    Für Fragen und Rückmeldungen steht Ihnen jederzeit die Projektleiterin Seraina Tresch zur Verfügung, seraina.tresch@forchbahn.ch, +41 44 395 18 70.

  • Waldburg: Die nächste Bauetappe ist gestartet

    Waldburg: Die nächste Bauetappe ist gestartet

    Bei den Bauarbeiten rund um die Haltestelle Waldburg ist ein weiterer wichtiger Schritt erreicht: Der Strassenbau auf der Forchstrasse wurde termingerecht abgeschlossen und die Verkehrsführung entsprechend umgestellt. Damit kann nun der Gleisbau zwischen der Haltestelle Waldburg und dem bereits fertiggestellten Streckenabschnitt vorangetrieben werden.

    In den kommenden Wochen wird dort das neue Gleis erstellt. Gleichzeitig wird die bestehende Gleiseindeckung vollständig zurückgebaut und es werden neue Fundamente für die Fahrleitungsmasten gebaut. Mitte August stehen zudem der Austausch einzelner Schwellen und das Schleifen der Schienen an. Anschliessend wird der Zustand des wieder freigelegten Gleises zwischen Waldburg und Spital Zollikerberg überprüft.

    Auch die neue Personenunterführung nimmt weiter Form an. Zurzeit werden die Baugrube für die dritte Etappe ausgehoben und die notwendigen Sicherungsarbeiten ausgeführt. Danach beginnt der Bau des nächsten Abschnitts der Unterführung. Parallel dazu starten bereits die ersten Arbeiten am künftigen Mittelperron.

    Betriebseinschränkungen

    • Verlängerte Nachtsperrpausen vom 9. bis 13. August 2026 sowie vom 16. bis 20. August 2026, jeweils von 21.30 Uhr bis Betriebsschluss
    • Während dieser Zeiten verkehren Bahnersatzbusse zwischen Stadelhofen und Zollikerberg
    • Die Strecke zwischen den Gleiswechseln Rehalp und Spital Zollikerberg bleibt bis auf Weiteres eingleisig
    • Die Haltestelle Waldburg bleibt bis zum Abschluss der Bauarbeiten ausser Betrieb

    Die jeweiligen Anpassungen der Verkehrsführung sind vor Ort signalisiert. Die aktuelle Übersicht finden Sie in der folgenden Information:

    Wir danken allen Anwohnenden, Fahrgästen und Verkehrsteilnehmenden herzlich für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauarbeiten.

  • Projekt Stellwerkersatz Forch

    Projekt Stellwerkersatz Forch

    Wir modernisieren die Bahninfrastruktur für die Zukunft.

    Die Forchbahn erneuert die Stellwerktechnik im Bahnhof Forch. Die bestehende Anlage hat das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und wird durch ein modernes elektronisches Stellwerk ersetzt. Gleichzeitig werden verschiedene Gleis-, Signal- und Kabelanlagen erneuert und an die heutigen Sicherheitsstandards angepasst.

    Diese Arbeiten sind Teil eines umfassenden Projekts zur Modernisierung der Bahninfrastruktur zwischen Zumikon und Esslingen. Damit investieren wir in einen weiterhin sicheren, zuverlässigen und zukunftsfähigen Bahnbetrieb.

    Bauzeit

    Die Bauarbeiten beginnen am 13. Juli 2026 und dauern voraussichtlich bis Mitte Dezember 2026.

    Der Bahnbetrieb bleibt während der gesamten Bauzeit grundsätzlich gewährleistet. Die Arbeiten werden etappenweise ausgeführt, damit die Auswirkungen auf den Bahnbetrieb sowie auf Anwohnende und Reisende möglichst gering bleiben.

    Einschränkungen während der Bauzeit

    Während der Bauarbeiten kommt es im Bereich des Bahnhofs Forch zu verschiedenen Einschränkungen.

    Die wichtigsten Änderungen sind:

    • Der Bahnübergang zwischen Parkplatz und Perron bleibt vom 20. Juli bis voraussichtlich 4. Oktober 2026 für den Fussverkehr gesperrt. Der Zugang zu den Perrons erfolgt während dieser Zeit über die Passerelle.
    • Der Treppenzugang West (Kaltensteinstrasse) ist während einzelner Bauphasen vorübergehend nicht zugänglich.
    • Der östliche Zugang zum Perron 1 ist vom 24. August bis 18. September 2026 aufgrund der Bauarbeiten vorübergehend nicht benutzbar.
    • Je nach Bauphase können weitere Fusswege und Durchgänge zeitweise eingeschränkt oder gesperrt sein.

    Eine entsprechende Signalisation vor Ort weist jederzeit den Weg zu den verfügbaren Zugängen und Perrons.

    Auswirkungen

    Trotz sorgfältiger Planung lassen sich insbesondere tagsüber zeitweise erhöhte Lärmimmissionen sowie Baustellenverkehr und Materialtransporte nicht vollständig vermeiden. Wir setzen alles daran, diese Beeinträchtigungen auf ein Minimum zu beschränken.

    Vielen Dank für Ihr Verständnis. Mit dem Projekt „Stellwerkersatz Forch“ schaffen wir die Voraussetzungen für einen weiterhin sicheren, zuverlässigen und leistungsfähigen Bahnbetrieb.

  • Forchbahn modernisiert und zentralisiert ihre Kundeninformationen

    Forchbahn modernisiert und zentralisiert ihre Kundeninformationen

    Die Forchbahn AG treibt ihre Infrastrukturerneuerungen zielgerichtet und konsequent voran. Bei der Modernisierung ihres Kundeninformationssystems (KIS) setzt sie dabei auf das Train Management System PEAK.TMS des Berliners Softwareunternehmens Peak Mobility.

    Foto: Forchbahn

    ​​Systemintegration: Zusammenarbeit mit dem Verkehrsleitsystem des Zürcher Verkehrsverbund ZVV

    Die neue Lösung gewährleistet eine einheitliche Steuerung der Kundeninformation in Echtzeit und ermöglicht eine effiziente Disposition, um den Bahnverkehr sicher und pünktlich abzuwickeln. Zudem ist die nahtlose Integration in die Systemlandschaft von Partnern wie dem ZVV sichergestellt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Anbindung an das Leit- und Informationssystem ILTIS von Siemens Mobility sowie an die zentrale Datendrehscheiben wie das Customer System (CUS) der SBB oder auch das Visual Inspection System (VIS), das den Zugverkehr via GPS-Ortung überwacht.

    Zentrale Leitstellensoftware: Funktionen und Vorteile
    Die zukünftige, vollautomatisierte Leitstellensoftware bietet umfangreiche Funktionalitäten, die der Forchbahn AG, aber vor allem auch ihren Passagieren, erheblichen Mehrwert bieten:

    • Effiziente Disposition und Kundeninformation bei Verspätungen, Störungen und Gleisänderungen
    • Echtzeit-Kundeninformation über Anzeigen und akustische Durchsagen
    • GPS-basierte Ortung der Fahrzeuge
    • Erweiterbarkeit um stationäre und mobile Komponenten in weiteren Projektphasen
    Foto: Forchbahn

    Damit schafft die Forchbahn AG die Grundlage für einen stabilen Betrieb und eine verlässliche Information ihrer Fahrgäste über alle Kanäle hinweg. Die neue Leitstellen-Software wird im Laufe des Jahres 2026 einsatzbereit sein. Die nächste Projektphase startet ab 2027, bis ca. 2028 werden unter anderem die Haltestellen fortlaufend mit Hardware-Komponenten ausgerüstet und diese in die Leitstellen-Software integriert. Somit wird die durchgängige Kundeninformation an allen Bahnhöfen – und Haltestellen gewährleistet.

    «Mit Peak Mobility haben wir einen erfahrenen Partner gewonnen, der uns bei unseren zentralen Zielen unterstützt: mehr Zuverlässigkeit im Betrieb, eine moderne Kommunikation mit unseren Fahrgästen und eine nachhaltige Weiterentwicklung unserer Systeme», erklärt Peter Seiler, Geschäftsbereichsleiter Produktion der Forchbahn AG. «Die Forchbahn nutzt mit dem neuen KIS ein System, das sich bei weiteren Schweizer Unternehmen wie der Matterhorn Gotthard Bahn oder dem Regionalverkehr Bern-Solothurn RBS schon im Alltagseinsatz bewährt.»

    «Die Forchbahn setzt auf eine zukunftsfähige, technisch flexible Plattform – und wir sind stolz, mit unseren Lösungen einen spürbaren Mehrwert für Fahrgäste und Betrieb zu liefern», sagt Robert Baumeister, Geschäftsführer der Peak Mobility GmbH.

  • So sehen die (fast) neuen Züge aus

    So sehen die (fast) neuen Züge aus

    Die Forchbahn modernisiert derzeit ihre Fahrzeuge des Typs Be 4/6 umfassend. Ziel des sogenannten Midlife-Refits ist es, die Fahrzeuge technisch zu erneuern und ihre Einsatzdauer um rund 20 Jahre zu verlängern.

    Insgesamt werden 13 Fahrzeuge modernisiert. Dabei werden zentrale technische Komponenten ersetzt oder erneuert, während der Wagenkasten als tragende Struktur erhalten bleibt. Nach dem Umbau präsentieren sich die Fahrzeuge technisch und optisch in einem nahezu neuwertigen Zustand.

    Auch der Innenraum wird vollständig erneuert. Neue Bodenbeläge, Sitzbezüge, Wandverkleidungen sowie modernisierte Mehrzweckbereiche sorgen für mehr Komfort und bessere Nutzungsmöglichkeiten – etwa für Velos, Kinderwagen oder Gepäck.

    Mehrere modernisierte Fahrzeuge sind bereits wieder im Einsatz, weitere befinden sich schrittweise im Umbau. Die Umsetzung des Refit-Programms erfolgt etappenweise bis Mitte 2029, damit der Fahrplanbetrieb jederzeit stabil gewährleistet werden kann.

    Das Refit ist Teil der langfristigen Flottenstrategie der Forchbahn. Parallel dazu hat die Forchbahn 2026 die Ausschreibung für eine neue Fahrzeuggeneration gestartet, welche die ältesten Fahrzeuge künftig schrittweise ersetzen wird.

    Impressionen der Refit-Züge