Kategorie: Projektinfos

  • Bahnhof Scheuren: Stützmauer vor Fertigstellung

    Bahnhof Scheuren: Stützmauer vor Fertigstellung

    Die Arbeiten beim Bahnhof Scheuren kommen weiterhin planmässig voran. In den vergangenen Wochen konnten wichtige Fortschritte erzielt werden, insbesondere beim Bau der neuen Stützmauer. Die Betonarbeiten befinden sich in der Abschlussphase und die Fertigstellung dieses zentralen Bauwerks steht kurz bevor.

    Mit dem Abschluss der Stützmauer beginnt gleichzeitig die nächste Bauetappe. Zwischen der bestehenden Baugrube und der neuen Stützmauer wird der Bereich mit Kies hinterfüllt. Die Baugrube selbst verbleibt dabei grösstenteils im Boden und wird lediglich im oberen Bereich zurückgebaut. Diese Arbeiten schaffen die Voraussetzungen für die weiteren Schritte im Projekt und tragen zur langfristigen Stabilität der Anlage bei.

    Aufgrund der geringen Distanz zur Bahnlinie können einzelne Arbeiten nur unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen ausgeführt werden. Um die Arbeiten an der neuen Stützmauer weiterzuführen, sind deshalb Sperrungen und Nachtarbeiten erforderlich.

    Für den Rückbau der Baugrube sowie das Hinterfüllen im Nahbereich der Gleise muss die Strecke aus Sicherheitsgründen voraussichtlich während insgesamt fünf Nächten gesperrt werden – beginnend mit der Nacht von Sonntag, 5. Juli, auf Montag, 6. Juli 2026, und endend mit der Nacht von Donnerstag, 9. Juli, auf Freitag, 10. Juli 2026. Die Sperrungen gelten jeweils von 21.45 Uhr bis 04.30 Uhr.

    Die Sperrungen werden gezielt auf die Nachtstunden gelegt, um die Auswirkungen auf den Bahnbetrieb möglichst gering zu halten. Trotz sorgfältiger Planung lassen sich gewisse Einschränkungen und Lärmemissionen während dieser Bauphase nicht vollständig vermeiden.

    Die Forchbahn AG setzt alles daran, das Projekt weiterhin effizient voranzutreiben und die Beeinträchtigungen für Fahrgäste, Anwohnende und Verkehrsteilnehmende so gering wie möglich zu halten.

    Wir danken allen Anwohnenden bestens für ihr Verständnis und ihre Geduld während dieser Bauphase.

  • Waldburg: Nächste Bauetappe nimmt Form an

    Waldburg: Nächste Bauetappe nimmt Form an

    Die Arbeiten rund um die Haltestelle Waldburg schreiten weiter voran. Die Werkleitungsarbeiten in der Forchstrasse stehen kurz vor dem Abschluss und auch beim Neubau der Haltestelle sowie der Personenunterführung sind die Fortschritte zunehmend sichtbar.

    Der Fokus liegt derzeit auf dem Einbau des neuen Gleises zwischen Rehalp und Waldburg sowie auf den nächsten Bauetappen im Bereich der Haltestelle. Parallel dazu werden die Voraussetzungen geschaffen, damit die Personenunterführung fertiggestellt und die künftige Haltestelle Schritt für Schritt realisiert werden kann.

    Auch zwischen der Haltestelle Waldburg und dem Bahnübergang Trichtenhauserstrasse verläuft das Projekt planmässig. Dort wird die bestehende Gleiseindeckung zurückgebaut und der Bereich für die kommenden Bauphasen vorbereitet.

    Zur Sicherung des Bahnbetriebs und zum Schutz der Mitarbeitenden kommt im Projektperimeter weiterhin eine automatische Warnanlage zum Einsatz. Da die Bauphase rund um die Haltestelle bis ins Frühjahr 2027 andauert, wird die Anlage mit Unterbrüchen weiterhin genutzt. Dadurch können verschiedene Tätigkeiten tagsüber ausgeführt und zusätzliche Nachteinsätze reduziert werden.

    Betriebseinschränkungen

    • Verlängerte Nachtsperrpausen vom 9. bis 13. August 2026 sowie vom 16. bis 20. August 2026, jeweils von 21.30 Uhr bis Betriebsschluss
    • Während dieser Zeiten verkehren Bahnersatzbusse zwischen Stadelhofen und Zollikerberg
    • Die Strecke zwischen dem Gleiswechsel Rehalp und dem Gleiswechsel Spital Zollikerberg bleibt bis auf Weiteres eingleisig
    • Die Haltestelle Waldburg bleibt bis zum Abschluss der Bauarbeiten ausser Betrieb

    Die jeweiligen Anpassungen der Verkehrsführung sind vor Ort signalisiert. Die aktuelle Übersicht finden Sie in der folgenden Information:

    Wir danken allen Anwohnenden und Verkehrsteilnehmenden herzlich für ihr Verständnis und ihre Geduld während dieser Bauphase.

  • Forchbahn modernisiert und zentralisiert ihre Kundeninformationen

    Forchbahn modernisiert und zentralisiert ihre Kundeninformationen

    Die Forchbahn AG treibt ihre Infrastrukturerneuerungen zielgerichtet und konsequent voran. Bei der Modernisierung ihres Kundeninformationssystems (KIS) setzt sie dabei auf das Train Management System PEAK.TMS des Berliners Softwareunternehmens Peak Mobility.

    Foto: Forchbahn

    ​​Systemintegration: Zusammenarbeit mit dem Verkehrsleitsystem des Zürcher Verkehrsverbund ZVV

    Die neue Lösung gewährleistet eine einheitliche Steuerung der Kundeninformation in Echtzeit und ermöglicht eine effiziente Disposition, um den Bahnverkehr sicher und pünktlich abzuwickeln. Zudem ist die nahtlose Integration in die Systemlandschaft von Partnern wie dem ZVV sichergestellt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Anbindung an das Leit- und Informationssystem ILTIS von Siemens Mobility sowie an die zentrale Datendrehscheiben wie das Customer System (CUS) der SBB oder auch das Visual Inspection System (VIS), das den Zugverkehr via GPS-Ortung überwacht.

    Zentrale Leitstellensoftware: Funktionen und Vorteile
    Die zukünftige, vollautomatisierte Leitstellensoftware bietet umfangreiche Funktionalitäten, die der Forchbahn AG, aber vor allem auch ihren Passagieren, erheblichen Mehrwert bieten:

    • Effiziente Disposition und Kundeninformation bei Verspätungen, Störungen und Gleisänderungen
    • Echtzeit-Kundeninformation über Anzeigen und akustische Durchsagen
    • GPS-basierte Ortung der Fahrzeuge
    • Erweiterbarkeit um stationäre und mobile Komponenten in weiteren Projektphasen
    Foto: Forchbahn

    Damit schafft die Forchbahn AG die Grundlage für einen stabilen Betrieb und eine verlässliche Information ihrer Fahrgäste über alle Kanäle hinweg. Die neue Leitstellen-Software wird im Laufe des Jahres 2026 einsatzbereit sein. Die nächste Projektphase startet ab 2027, bis ca. 2028 werden unter anderem die Haltestellen fortlaufend mit Hardware-Komponenten ausgerüstet und diese in die Leitstellen-Software integriert. Somit wird die durchgängige Kundeninformation an allen Bahnhöfen – und Haltestellen gewährleistet.

    «Mit Peak Mobility haben wir einen erfahrenen Partner gewonnen, der uns bei unseren zentralen Zielen unterstützt: mehr Zuverlässigkeit im Betrieb, eine moderne Kommunikation mit unseren Fahrgästen und eine nachhaltige Weiterentwicklung unserer Systeme», erklärt Peter Seiler, Geschäftsbereichsleiter Produktion der Forchbahn AG. «Die Forchbahn nutzt mit dem neuen KIS ein System, das sich bei weiteren Schweizer Unternehmen wie der Matterhorn Gotthard Bahn oder dem Regionalverkehr Bern-Solothurn RBS schon im Alltagseinsatz bewährt.»

    «Die Forchbahn setzt auf eine zukunftsfähige, technisch flexible Plattform – und wir sind stolz, mit unseren Lösungen einen spürbaren Mehrwert für Fahrgäste und Betrieb zu liefern», sagt Robert Baumeister, Geschäftsführer der Peak Mobility GmbH.

  • So sehen die (fast) neuen Züge aus

    So sehen die (fast) neuen Züge aus

    Die Forchbahn modernisiert derzeit ihre Fahrzeuge des Typs Be 4/6 umfassend. Ziel des sogenannten Midlife-Refits ist es, die Fahrzeuge technisch zu erneuern und ihre Einsatzdauer um rund 20 Jahre zu verlängern.

    Insgesamt werden 13 Fahrzeuge modernisiert. Dabei werden zentrale technische Komponenten ersetzt oder erneuert, während der Wagenkasten als tragende Struktur erhalten bleibt. Nach dem Umbau präsentieren sich die Fahrzeuge technisch und optisch in einem nahezu neuwertigen Zustand.

    Auch der Innenraum wird vollständig erneuert. Neue Bodenbeläge, Sitzbezüge, Wandverkleidungen sowie modernisierte Mehrzweckbereiche sorgen für mehr Komfort und bessere Nutzungsmöglichkeiten – etwa für Velos, Kinderwagen oder Gepäck.

    Mehrere modernisierte Fahrzeuge sind bereits wieder im Einsatz, weitere befinden sich schrittweise im Umbau. Die Umsetzung des Refit-Programms erfolgt etappenweise bis Mitte 2029, damit der Fahrplanbetrieb jederzeit stabil gewährleistet werden kann.

    Das Refit ist Teil der langfristigen Flottenstrategie der Forchbahn. Parallel dazu hat die Forchbahn 2026 die Ausschreibung für eine neue Fahrzeuggeneration gestartet, welche die ältesten Fahrzeuge künftig schrittweise ersetzen wird.

    Impressionen der Refit-Züge

  • Startschuss für erste Vorarbeiten zum «Cluster 27» am Bahnhof Scheuren

    Startschuss für erste Vorarbeiten zum «Cluster 27» am Bahnhof Scheuren

    Als Teil des Projekts «Cluster 27» der Forchbahn AG werden unter anderem die Bahnhöfe in Scheuren, Hinteregg sowie Langwies ab Sommer 2027 modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Das «Cluster 27» dient dazu, Synergien zu nutzen und die Bauzeit insgesamt zu verkürzen. Bereits im September 2025 beginnen nun die ersten Vorarbeiten im Bereich des Bahnhofes Scheuren.


    Es ist ein Startschuss für die Zukunft: Im Rahmen der umfassenden Erneuerung der Bahninfrastruktur inklusive des barrierefreien Ausbaus der Bahnhöfe Scheueren, Hinteregg und Langwies wurden mehrere Einzelprojekte zum neuen Gesamtprojekt «Cluster 27» der Forchbahn AG zusammengefasst. Hierdurch wird die Bauzeit verkürzt – zum Vorteil aller Passagierinnen und Passagiere, aller Anwohnenden und der Forchbahn sel

    Erste Vorarbeiten beim Bahnhof Scheuren

    Der Hauptteil der Arbeiten des Projekts «Cluster 27» wird im Jahr 2027 erfolgen. Doch bereits jetzt werden dafür Vorarbeiten in Angriff genommen. Für die Umbauarbeiten am Bahnhof Scheuren richtet die Forchbahn ab dem 15. September 2025 im Bereich der Bachlenstrasse am Dorfausgang von Scheuren in Richtung Egg einen Installationsplatz ein. Ab 22. September beginnen die unumgängliche Rodung der Hecke im Bauperimeter sowie das Abtragen des Oberbodens zwischen dem Tunnelportal Scheuren und dem Bahnhof Scheuren. Dies dient der Vorbereitung der späteren Erstellung von Stützmauern und eines darin integrierten Technikraums (vgl. Abbildung nächste Seite). Die Forchbahn wird über die nächsten Bauphasen ebenfalls informieren.

    Von Ende September 2025 bis im Sommer 2026 erstellt die Forchbahn AG in der Böschung gegenüber den Gebäuden Forchstrasse 121 und 123 Stützmauern und einen darin integrierten Technikraum. Bild: Forchbahn

    Fussverkehr Kreisel Aesch zum Bahnhof Scheuren

    Zur Vorbereitung der anstehenden Arbeiten werden ab dem 22. September die Fussgängerinnen und Fussgänger durch einen Verkehrsdienst gelenkt. Eine Person des Verkehrsdienstes wird zwischen dem Kreisel in Aesch und dem Bahnhof Scheuren für rund zwei Wochen für die Sicherheit des Fussverkehrs sorgen. «Uns ist wichtig, dass die Anwohnenden und Pendelnden frühzeitig und transparent darüber informiert werden – und soweit möglich, planen wir so, dass die Belastungen für die Bevölkerung minimiert werden», sagt Seraina Tresch, Projektleiterin Fahrweg bei der Forchbahn AG.

    Zufahrt zur Autobahn bleibt gewährleistet

    Die Zufahrt zur Autobahn bleibt während der Bauarbeiten jederzeit gewährleistet. Kurzzeitige Einschränkungen sind jedoch nicht auszuschliessen. Die Erdarbeiten können zudem nur bei geeigneten Bodenverhältnissen durchgeführt werden. Sollten starke Niederschläge auftreten, kann sich der Starttermin verschieben.

    Die Forchbahn dankt allen Betroffenen für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauzeit.

    Für Fragen und Rückmeldungen steht Ihnen jederzeit die Projektleiterin Seraina Tresch zur Verfügung:
    Seraina Tresch, seraina.tresch@forchbahn.ch, +41 44 395 18 70.