Kategorie: Projekt Waldburg

  • Waldburg: Wichtige Arbeiten gehen planmässig voran

    Waldburg: Wichtige Arbeiten gehen planmässig voran

    Die Arbeiten rund um die Haltestelle Waldburg und entlang der Forchstrasse schreiten planmässig voran. Mit dem Start der nächsten Bauetappe wird in den kommenden Wochen ein wichtiger Schritt im Projekt erreicht.

    Entlang der Forchstrasse sind die Arbeiten an den Werkleitungen termingerecht angelaufen. Diese dauern voraussichtlich bis Ende Juli 2026 und gehen mit wechselnden Verkehrsführungen einher. Auch beim südlichen Zugang der Haltestelle nimmt die neue Anlage zunehmend Gestalt an, sodass im März 2026 mit den ersten Betonierarbeiten begonnen werden kann.

    Parallel dazu starten die Vorbereitungen für die Gleiserneuerung. In den Nächten vom 9./10. Februar sowie 10./11. Februar 2026 wird eine automatische Warnanlage installiert. Anschliessend folgt die Montage des Schutzsystems Railsafe. Diese Sicherheitsmassnahmen ermöglichen es, die weiteren Arbeiten im Gleisbereich sicher und unter Einhaltung aller Vorschriften auszuführen. Der Rückbau des bestehenden Gleises beginnt am 18. Februar 2026 beim Gleiswechsel Rehalp. Danach werden Entwässerung sowie Unter- und Oberbau des Gleises bis zur Einmündung Bergstrasse erneuert.

    Die Gleisanlagen an der Haltestelle Waldburg nehmen sichtbar Form an. ​Foto: Forchbahn

    Ab Juli 2026 stehen weitere Bauetappen an, darunter Arbeiten an der Personenunterführung sowie zusätzliche Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten entlang der Forchstrasse.

    Der eingleisige Bahnbetrieb zwischen Rehalp und Spital Zollikerberg bleibt weiterhin bestehen. Die Haltestelle Waldburg ist bis zum Abschluss der Bauarbeiten ausser Betrieb.

    Die jeweiligen Anpassungen der Verkehrsführung sind vor Ort signalisiert. Die aktuelle Übersicht finden Sie in der folgenden Information:

    Wir danken allen Anwohnenden und Verkehrsteilnehmenden herzlich für ihr Verständnis und ihre Geduld während dieser Bauphase.

  • Projekt Waldburg

    Projekt Waldburg

    Die Haltestelle Waldburg entspricht nicht dem Behindertengleichstellungsgesetz und aufgrund ihrer Breite nicht den heutigen Sicherheitsvorschriften. Dies soll in einer umfassenden Sanierung bis Juni/Juli 2027 behoben werden. Ausserdem sind die Gleisanlagen zwischen den Haltestellen Rehalp und Waldburg in die Jahre gekommen und müssen auf einer Länge von rund 900 m ersetzt werden. Der Abstand zwischen Gleis und Wald erfüllt in Bezug auf den Fahrleitungsstrom die Sicherheitsvor-schriften ebenfalls nicht. Im Bereich der Haltestelle Waldburg wird das Mittelperron erhöht, um den stufenfreien Zugang zu den Fahrzeugen zu gewährleisten, und durch eine neue Personenunterführung mit neuen Rampen-/Lift- und Treppenzugängen erschlossen. Mit dem Umbau wird die Haltestelle so verbreitert, dass zum einen der neue Zugang der heutigen Normbreite entspricht. Zudem wird das Mittelperron auf 80 Meter verlängert, um dem heutigen Betrieb mit 75 Meter langen Zügen gerecht zu werden. Das Perron wird über die ganze Fläche überdacht, damit sich die Fahrgäste über die ganze Haltestelle ver-teilen und den Fahrgastwechsel verbessern. Durch die Verbreiterung der Haltestelle Waldburg muss die Forchstrasse nach Süden verschoben werden. Ausserdem wird die Forchstrasse durch die neuen Radstreifen etwas breiter. Die Verlegung der Strasse hat Anpassungen an den bestehenden Werkleitungsanlagen zur Folge. Die Bushaltestelle in der Forchstrasse wird im Zuge der Arbeiten ebenfalls neu behindertengerecht erstellt.

    Zwischen den Haltestellen Waldburg und Rehalp wird die Fahrbahn inkl. Unterbau und Gleisentwäs-serung komplett ersetzt. Um den heutigen Anforderungen bzgl. Abstand Schiene/Strasse und Gleichsachsabstand gerecht zu werden, werden die Gleise leicht verschoben. Für einen sicheren Bahnbetrieb wird zudem eine intensive Unterhaltszone (Zone ohne hohen Bewuchs bis 6 m ab Gleisachse) geschaffen. Dies verhindert, dass Äste auf die Bahnanlagen gelangen können.

    Zahlen und Fakten:

    • Baustart: November 2024
    • Inbetriebnahme: Juni/Juli 2027
    • Baukosten: CHF 42 Mio.