Die Bauarbeiten der Forchbahn AG zur umfassenden Sanierung der Haltestelle Waldburg schreiten planmässig voran. Die zweieinhalbwöchige Vollsperrung der Forchbahn zwischen Rehalp und Zollikerberg konnte optimal genutzt werden.

Seit dem 24. März 2025 verkehrt die «Frieda» trotz der noch anhaltenden Bauarbeiten bis Dezember 2026 wieder durchgehend von und bis Stadelhofen. Bis zum Ende der Bauarbeiten entfällt der Halt in Waldburg, weil im Haltestellenbereich in den nächsten Monaten intensiv gearbeitet wird.
Auf der Strecke sind die Arbeiten am neuen Gleis auf der Waldseite gestartet. Ein Teil des Schotters und Aushubs ist bereits abgeführt. Im März und April werden im Bereich des Waldburgwegs, der Baupisten sowie der Rehalpstrasse jedoch mehr Lastwagenfahrten für die Abfuhr von Material notwendig.

Arbeiten im Gleisbereich können unabhängig von den Arbeiten an der Haltestelle Waldburg weiter vorangetrieben werden. Im Juni und Juli werden hier Kies, Belag, Schotter, Schwellen und Schienen für das Erstellen des waldseitigen Gleises zugeführt. All diese Arbeiten erfolgen während des laufenden, regulären Bahnbetriebs der Forchbahn. Die Forchbahn verkehrt bis auf Weiteres im Baustellenbereich zwischen Rehalp und Zollikerberg eingleisig. Vom 15. bis 19. Juni 2025 jeweils ab 21.30 Uhr bis Betriebsschluss werden voraussichtlich nochmals während fünf Nächten für sicherheitsrelevante Arbeiten Nachtarbeiten nötig. Darauf werden wir Sie rechtzeitig hinweisen und über allfällige Einschränkungen für Verkehr und Anwohnende orientieren.
Im Bereich der Haltestelle Waldburg wurden Abbrucharbeiten an den Haltestelleanlagen und der bisherigen Personenunterführung (PU) vorgenommen. Der grosse rote Baukran ist installiert, und bis voraussichtlich Oktober 2025 erfolgen nun auf nördlicher Seite der Forchstrasse diverse Arbeiten. Unter anderem wird die Baugrube ausgehoben (inklusive der Sicherung mit Bohrankern und Nagelwänden) und im Laufe des März/April wird noch die bisher bestehende Betonkonstruktion abgebrochen.

Danach werden im Bereich der PU Waldburg weitere Arbeiten, wie die Erstellung der Entwässerung der in Angriff genommen. Anschliessend startet der erste Abschnitt für den Neubau der PU. Dazu wird der nördliche Teil der PU, die Treppen und die Rampe erstellt. Im Sommer erfolgen erste Arbeiten an Gärten und Werkleitungen, die Betroffenen werden im Vorfeld im Detail orientiert. Anfang Herbst sollte dann mit dem Gleisoberbau begonnen werden können. Dazu werden einige LKW-Ladungen Schotter, Schwellen und Schienen angeliefert, ehe im Oktober 2025 zum Abschluss der Gleisarbeiten die sogenannte Gleisstopfung, Montage Fahrleitung und Sicherungsanlage erfolgen.

Dies ist ein wichtiger Meilenstein im Rahmen der umfassenden Sanierung der Haltestelle Waldburg, denn ab diesem Zeitpunkt verkehrt die «Frieda» auf dem neuen Gleis, während auf der südlichen Seite weitere Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten – auch von Gemeinde, Werken und Kanton – durchgeführt werden und bis im Dezember 2026 die neue Personenunterführung inklusive zwei Liften entsteht.
Die Forchbahn AG ist bei all diesen Bauarbeiten bis im Dezember 2026 zusammen mit Kanton, Gemeinde, Werken sowie den involvierten Unternehmen bestrebt, den Verkehr während der Hauptverkehrszeiten auf Strasse und Schiene so wenig wie möglich zu beeinträchtigen und die Umleitung von Fussgängerinnen und Fussgängern zweckmässig zu signalisieren.
