Die Bahnhöfe Scheuren, Hinteregg und Langwies werden barrierefrei ausgebaut und gleichzeitig für den Betrieb modernerer Züge optimiert. Um die Bauzeit zu verkürzen und die Belastung für Anwohnende zu minimieren, werden die Einzelprojekte zum Gesamtprojekt «Cluster 2027» zusammengefasst. Zudem wird im Rahmen des Clusters 2027 das neue Stellwerk Forch in Betrieb genommen.
Die drei Bahnhöfe Scheuren, Hinteregg und Langwies werden den Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes angepasst. Die Perrons entsprechen derzeit nicht dem Behindertengleichstellungsgesetz, welches zum Zweck hat, Benachteiligungen zu verhindern, zu verringern oder zu beseitigen, denen Menschen mit Behinderungen ausgesetzt sind.
Um das geplante Fahrplanangebot aufrechtzuerhalten, wird zwischen dem Bahnhof Scheuren und dem Tunnelportal die Kreuzungsstelle verlängert. Im heutigen Normalbetrieb kreuzen alle Züge im Bahnhof Scheuren. Bei Verspätung eines Zuges nimmt der andere Zug diese mit, weil er wegen des einspurigen Abschnitts zwischen Scheuren und Forch auf den entgegenkommenden Zug warten muss. Diese Situation wird mit der Verlängerung der Kreuzungsstelle massgeblich verbessert.
Fahrt in ein neues Zeitalter: Für den rund 6,6 km langen Streckenabschnitt zwischen Waltikon und Hinteregg wird ein neues Stellwerk – und damit verbunden auch ein Leitsystem – eingebaut. Künftig wird die ganze Bahnlinie von einem einheitlichen technischen System überwacht und gesichert. Das Stellwerk Egg (Hinteregg-Esslingen) sowie das Stellwerk Zollikerberg (Rehalp-Waltikon) wurden bereits modernisiert. Mit dem Stellwerkersatz Forch kann die gesamte Bahnlinie mi einem eionheitlichen technischen System überwacht und gesichert werden. Das Leitsystem ist gleichzeitig die Basis für ein künftiges dynamisches Fahrgastinformationssystem.
Zahlen und Fakten:
- Baustart: 2026
- Inbetriebnahme: 2027
- Baukosten: CHF 68 Mio.





