Die umfassende Sanierung der Haltestelle Waldburg hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die «Frieda» ist seit Anfang November auf dem neuen waldseitigen Gleis unterwegs. Auch die Demontage der Fahrleitung des strassenseitigen Gleises und die Arbeiten für die Verkehrsführung des Individualverkehrs entlang des neuen Gleises konnten abgeschlossen werden.
Die «Frieda» kann seit Anfang November auf dem neuen waldseitigen Gleis verkehren.Foto: Forchbahn
Das heisst für Anwohnende vor allem auch: Die dazu nötigen Nachtarbeiten im Bereich der Haltestelle Waldburg sind vorbei. «Im Namen der Forchbahn AG möchte ich mich für das von den Anwohnenden entgegengebrachte Verständnis ganz herzlich bedanken», so Thomas Hirt, Gesamtprojektleiter Haltestelle Waldburg. «Das ist nicht selbstverständlich. Denn in mehreren Nächten ist es auch sehr laut geworden. Aber es konnten sämtliche geplanten Arbeiten durchgeführt werden.»
In den nächsten Wochen bleibt es in den Nächten ruhig. Für die Erstellung der Baugrube im Bereich der Rietholzstrasse, die für den südlichen Zugang der Personenunterführung (PU) der Haltestelle Waldburg ausgehoben wird, sind jedoch lärmintensive Arbeiten tagsüber unvermeidlich. Zudem werden die Werkleitungsarbeiten (Gas, Wasser, Elektro) zwischen der Rietholzstrasse und der Sonnengartenstrasse vorangetrieben. Teilweise wird es hier Einschränkungen bei den Zufahrtsmöglichkeiten geben. Betroffen davon sind vor allem die Liegenschaften an der Forchstrasse 106 bis 126.
Foto: Forchbahn
Ansonsten bleibt die aktuell eingerichtete Verkehrsführung bis ca. Sommer 2026 bestehen. «Wir haben dazu extra einen Teilbereich des alten Gleises neu eingedeckt und nutzen es in den kommenden Monaten als Fahrspur für den Individualverkehr», erklärt Thomas Hirt. «So konnten wir den ganzen Verkehr Richtung Norden verschieben, damit wir im Bereich der Haltestelle und zwischen Rietholzstrasse und Sonnengartenstrasse Platz für die verschiedenen Arbeiten erhalten.»
Im Frühling können einzelne Nachtschichten für die Belagseinbauten nicht ausgeschlossen werden. Anwohnende und Fahrgäste der Forchbahn werden rechtzeitig informiert. Bis im Sommer 2026 sollten dann die gesamten Werkleitungen verlegt, der PU-Zugang von Süden her erstellt und die neue Bushaltestelle angelegt sein. Das ganze Team der Forchbahn AG hofft, dass die Sanierung der Haltestelle Waldburg weiterhin so zügig vorankommt, und wünscht allen eine besinnliche Adventszeit!
Die Bauarbeiten für die zwei Stützmauern und den Technikraum beim Bahnhof Scheuren gehen nach ersten Vorbereitungsarbeiten in die nächste Phase. Neben einer längerfristigen Umleitung für den Fussverkehr kommt es dabei auch zu unumgänglichen Nachtarbeiten und Einschränkungen im Bahnverkehr. Für die Mobilität der Passagiere der «Frieda» ist jedoch stets gesorgt.
Um die zwei Stützmauern und den Technikraum erstellen zu können, müssen nun mit grossen Bohrgeräten sogenannte Rühlwandträger für die Absicherung der Baugrube eingebracht werden. Foto: Forchbahn
Wie von der Forchbahn AG bereits angekündigt wurde am Montag, 3. November 2025, der vor dem Werkhofgebäude beim Bahnhof Scheuren beginnende Gehweg, der zum Kreisel in Aesch hinunterführt, gesperrt. Diese Sperrung dauert voraussichtlich bis Ende Juli 2026. Erste Rückmeldungen aus Elternkreisen wegen der langen Dauer dieser Sperrung nimmt die Forchbahn AG ernst und wird, falls es zu Verzögerungen im Bauablauf kommen sollte, sicher eine Neubeurteilung vornehmen. Aktuell ist eine Totalsperrung wegen Bauarbeiten im Gehwegbereich, jedoch unumgänglich.
Für die Bauarbeiten beim Bahnhof Scheuren muss der Gehweg, der bis zum Kreisel in Aesch hinunterführt, bis im Sommer 2026 gesperrt werden. Foto: Forchbahn
Die grossen Maschinen werden leider auch Lärm verursachen. Bei der Bauplanung hat die Forchbahn daher versucht, die Lärmzeiten so kompakt wie möglich zu halten, und arbeitet deshalb auch parallel mit bis zu drei Bohrmaschinen. «So können wir die lärmintensiven Arbeiten rascher vorantreiben und die Belastung für die Anwohnenden so gering und so kurz wie möglich halten», erläutert Seraina Tresch, Projektleiterin Fahrweg bei der Forchbahn AG. «Wir haben zudem den Einsatz eines zusätzlichen Schallschutzes direkt an den Bohrmaschinen geplant, um so den entstehenden Lärm bereits an der Quelle minimieren zu können.» Wie die Gehwegsperrung leider ebenfalls unumgänglich sind in den nächsten Wochen Nachtarbeiten sowie eine Totalsperrung der Forchbahn an zwei Wochenenden in diesem Streckenabschnitt. In dieser Zeit wird die Mobilität der «Frieda»-Passagiere durch den Einsatz von Bahnersatzbussen sichergestellt.
Folgende Intensivbauphasen sind vorgesehen: Freitag, 21. November 2025, bis Montag, 24. November 2025 um 04:30 Uhr Freitag, 28. November 2025, bis Montag, 1. Dezember 2025 um 04:30 Uhr
Die Nächte vom Montag, 1. Dezember 2025, bis Donnerstag, 4. Dezember 2025, jeweils von 21:45 Uhr bis 04:30 Uhr
Zudem benützen Fussgängerinnen und Fussgänger bitte weiterhin diese Umleitung
Die umfassende Sanierung der Haltestelle Waldburg hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Seit Wochenanfang verkehrt die «Frieda» nun auf dem neuen waldseitigen Gleis. Gleichzeitig haben die Abbrucharbeiten am strassenseitigen Gleis und weitere Bauarbeiten begonnen.
Im Bereich der Haltestelle Waldburg wird auch die Verkehrsführung angepasst und der Individualverkehr bald auf einem mit Asphalt überdeckten Gleisbereich verkehren. Foto: Forchbahn
Bei der Erneuerung der rund 60-jährigen Bahninfrastruktur der Forchbahn AG auf der Strecke zwischen der Haltestelle Waldburg und Rehalp sowie der Sanierung der Haltestelle Waldburg selbst wurde eine wichtige Etappe erfolgreich abgeschlossen. Am vergangenen Wochenende fanden verschiedene finale Tests mit unterschiedlichen Fahrzeugen statt und seit Montag, 3. November 2025, verkehren die Züge der Forchbahn regulär auf dem neuen waldseitigen Gleis.
«Wir hatten die einzelnen Elemente wie Fahrleitung, Zugleitungssystem oder auch Signalanlage schon im Vorfeld geprüft. Nun haben wir das Gesamtpaket den letzten erfolgreichen Tests unterzogen: Alles lief nach Plan», erläutert ein zufriedener Thomas Hirt, Projektleiter Fahrweg der Forchbahn AG.
Die Bauarbeiten am zweiten, strassenseitigen Gleis sind bereits gestartet. Foto: Forchbahn
Bereits hat der Rückbau des alten Gleises auf der Seite der Forchstrasse begonnen. «Nun wird ein Teilbereich des alten Gleises neu eingedeckt und in den kommenden Monaten als Fahrspur für den Individualverkehr umgenutzt», so Thomas Hirt. «Wir verschieben so den ganzen Verkehr, damit wir im Bereich der Haltestelle Waldburg Platz erhalten, um an Werkleitungen und dem südlichen Teil der Personenunterführung arbeiten zu können».
Dazu waren ebenfalls umfassende Arbeiten nötig. «Wir hatten über 30 Leute auf der Baustelle im Einsatz, um Demarkierungen vorzunehmen, neue Strassenmarkierungen anzubringen, die Lichtsignalanlage umzustellen, die Signalanlage des strassenseitigen Gleis ausser Betrieb zu nehmen und den Verkehr auf der Forchstrasse umzustellen», ergänzt Thomas Hirt.
Die Gleisanlagen zwischen Rehalp und Waldburg und die Haltestelle Waldburg werden umfassend saniert, nun ist das neue Gleis 700 der «Frieda» fertiggestellt. Foto: Forchbahn
Es stehen in den nächsten Wochen weitere Nachtarbeiten an: Die Demontage der Fahrleitung des strassenseitigen Gleises und Arbeiten für die Verkehrsführung des Individualverkehrs entlang des neuen Gleises können aus Sicherheitsgründen nicht während des Normalbetriebs vorgenommen werden.
Daher werden verlängerte Nachtsperren nötig. in den kommenden zwei Wochen (9. bis 20. November 2025) sind jeweils die Nächte von Sonntag bis Donnerstag zwischen ca. 21.30 Uhr bis 05.00 Uhr betroffen. «Wir werden so oft wie möglich am Tag arbeiten, um die Belastung für die Anwohnenden so gering wie möglich zu halten», ergänzt Thomas Hirt. «Zudem stellt die Forchbahn in Nachtsperren die Mobilität ihrer Fahrgäste durch den Einsatz von Bahnersatzbussen zwischen Stadelhofen und Zollikerberg sicher.»
Beim Bahnhof Scheuren entstehen derzeit zwei neue Stützmauern und ein Technikraum. Diese Vorarbeiten geschehen im Rahmen des Bauprojekts «Cluster 27» der Forchbahn, das eine umfassende Sanierung der Bahnhöfe in Scheuren, Hinteregg und Langwies ab Sommer 2027 umfasst. Aus Sicherheitsgründen muss nun ein Gehweg gesperrt werden.
Erste Vorarbeiten im Rahmen des Bauprojekts «Cluster 27» der Forchbahn beim Bahnhof Scheuren starten bereits diesen November. Bild: Forchbahn
Der vor dem Werkhofgebäude beim Bahnhof Scheuren beginnende Gehweg, der bis zum Kreisel in Aesch herunterführt, wird ab Montag, 3. November 2025, bis voraussichtlich Ende Juli 2026 gesperrt. Die Sperrung betrifft den ganzen Abschnitt vom Bahnhof Scheuren her; der Zugang zum Fahrradunterstand ist weiterhin gewährleistet.
Die Bauarbeiten erfolgen direkt beim bestehenden Gehweg, erstrecken sich über den gesamten Abschnitt zwischen der Forchstrasse und der Neuen Forchstrasse; auch ein mobiler Kran wird zum Einsatz kommen. Räumlich betrachtet ist keine punktuelle Umleitung der Fussgängerinnen und Fussgänger über die Strasse möglich. «Wir verstehen, dass eine solche Sperrung für viele Anwohnende umständlich ist. Wo immer möglich, versuchen wir daher, die Einschränkungen nur so kurz wie möglich zu halten – hier ist das leider nicht machbar», sagt Seraina Tresch, Projektleiterin Fahrweg bei der Forchbahn AG.
Den Fussgängerinnen und Fussgängern steht während der gesamten Bauzeit eine Umleitung über die Tägerenstrasse und Hellstrasse zur Verfügung. Die Wegführung wurde sorgfältig geprüft, um eine möglichst sichere Verbindung insbesondere für Kinder auf ihrem Schulweg zu gewährleisten. Um die Sicherheit zusätzlich zu verbessern, wurden Massnahmen beschlossen: Unter anderem werden die Sichtverhältnisse beim Parkplatz des Volgs verbessert, indem eine Hecke zurückgeschnitten und ein Entsorgungscontainer entfernt wird.
Grafik: Forchbahn
Für die Bewohnerinnen und Bewohner von Aesch bietet sich die Bushaltestelle Aesch als Alternative an, um ohne die Fusswegumleitung auf den ÖV zu gelangen. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 wird eine neue Buslinie vom Bahnhof Schwerzenbach bis zum Bahnhof Forch verkehren. Die Linie hält künftig am Kreisel in Aesch – Haltestelle Aesch bei Maur – und fährt von dort bis zum Bahnhof Forch, sodass man auch dort statt in Scheuren praktisch und bequem auf die «Frieda» umsteigen kann.
Des Weiteren wird ab dem 3. November 2025 zur Sicherheit der Bauarbeiter eine Warnanlage installiert, die bis zum Abschluss der Arbeiten im Sommer 2026 phasenweise in Betrieb sein wird. Die Forchbahn ist sich bewusst, dass diese Gehwegsperrung und die Umleitung gewisse Unannehmlichkeiten mit sich bringen. Die Massnahme ist jedoch unumgänglich, um die Arbeiten sicher und effizient durchführen zu können.
Während auf der freien Strecke zwischen Rehalp und Waldburg die Arbeiten am Unterhaltsweg und der Natursteinmauer abgeschlossen werden konnten, nimmt auch die neue Personenunterführung (PU) bei der Haltestelle Waldburg immer konkretere Formen an. Weitere Details zu den geplanten Bauarbeiten.
Die Sanierung der Haltestelle Waldburg kommt planmässig voran. Fotos: Forchbahn
Im Rahmen der umfassenden Sanierung der Haltestelle Waldburg konnten die Arbeiten am Unterhaltsweg und der Natursteinmauer auf der freien Strecke zwischen Rehalp und Waldburg bereits abgeschlossen werden. Auch die neue Personenunterführung (PU) bei der Haltestelle Waldburg selbst nimmt immer konkretere Formen an – zumindest auf der nördlichen Seite der Strasse und der Gleise. Das Baugeschehen verlagert sich aktuell auf die andere Seite der Forchstrasse (Bild unten links). Daher kam es auch zur Umstellung der Verkehrsführung bei der Rietholzstrasse.
Intensive Arbeiten im Kreuzungsbereich Forchstrasse/Rietholzstrasse und rechts die fertige Natursteinmauer. Fotos: Forchbahn
In den nächsten Wochen erfolgen hier unter anderem Arbeiten im Vorgarten- und Trottoirbereich, womit die Grundlagen für den Werkleitungsbau gelegt werden. Im Schienenbereich stehen in den nächsten Wochen die Arbeiten für die Gleis sowie Fahrleitungs- und Signalinstallationen an. Zudem wird das waldseitige Gleise getestet, so dass die Forchbahn im November auf dem neuen Gleis sicher verkehren kann. Dann wird das strassenseitige Gleis teilweise abgebrochen oder temporär abgedeckt und als Fahrspur genutzt, um trotz intensiveren Bauarbeiten im Strassenbereich und an der PU weiterhin einen zweistreifigen Verkehrsfluss auf der Forchstrasse gewähren zu können.
Im Zuge der Fahrleitungs- und Signalinstallationen, den Arbeiten zur Umstellung des Forchbahn-Betriebs von einem Gleise auf das andere sowie der neuen Verkehrsführung des Individualverkehrs auf der Forchstrasse sind ab Oktober 2025 Nachtarbeiten unumgänglich. Dazu wird teilweise der Verkehr auf der Forchstrasse einstreifig geführt und mittels Verkehrsdienst geregelt.
Folgende Nächte ab ca. 21.30 Uhr bis 05.00 Uhr sind voraussichtlich betroffen:
So. 5. bis Do. 9. Oktober 2025
So. 12. bis Do. 16. Oktober 2025
So. 19. bis Do. 23. Oktober 2025
So. 26. bis Do. 30. Oktober 2025
So. 2. bis Do. 6. November 2025
So. 9. bis Do. 13. November 2025
So. 16. bis Do. 20. November 2025
Alle Beteiligten sind bemüht, die Beeinträchtigungen und die Lärmemissionen so gering wie möglich zu halten.
Als Teil des Projekts «Cluster 27» der Forchbahn AG werden unter anderem die Bahnhöfe in Scheuren, Hinteregg sowie Langwies ab Sommer 2027 modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Das «Cluster 27» dient dazu, Synergien zu nutzen und die Bauzeit insgesamt zu verkürzen. Bereits im September 2025 beginnen nun die ersten Vorarbeiten im Bereich des Bahnhofes Scheuren.
Es ist ein Startschuss für die Zukunft: Im Rahmen der umfassenden Erneuerung der Bahninfrastruktur inklusive des barrierefreien Ausbaus der Bahnhöfe Scheueren, Hinteregg und Langwies wurden mehrere Einzelprojekte zum neuen Gesamtprojekt «Cluster 27» der Forchbahn AG zusammengefasst. Hierdurch wird die Bauzeit verkürzt – zum Vorteil aller Passagierinnen und Passagiere, aller Anwohnenden und der Forchbahn sel
Erste Vorarbeiten beim Bahnhof Scheuren
Der Hauptteil der Arbeiten des Projekts «Cluster 27» wird im Jahr 2027 erfolgen. Doch bereits jetzt werden dafür Vorarbeiten in Angriff genommen. Für die Umbauarbeiten am Bahnhof Scheuren richtet die Forchbahn ab dem 15. September 2025 im Bereich der Bachlenstrasse am Dorfausgang von Scheuren in Richtung Egg einen Installationsplatz ein. Ab 22. September beginnen die unumgängliche Rodung der Hecke im Bauperimeter sowie das Abtragen des Oberbodens zwischen dem Tunnelportal Scheuren und dem Bahnhof Scheuren. Dies dient der Vorbereitung der späteren Erstellung von Stützmauern und eines darin integrierten Technikraums (vgl. Abbildung nächste Seite). Die Forchbahn wird über die nächsten Bauphasen ebenfalls informieren.
Von Ende September 2025 bis im Sommer 2026 erstellt die Forchbahn AG in der Böschung gegenüber den Gebäuden Forchstrasse 121 und 123 Stützmauern und einen darin integrierten Technikraum. Bild: Forchbahn
Fussverkehr Kreisel Aesch zum Bahnhof Scheuren
Zur Vorbereitung der anstehenden Arbeiten werden ab dem 22. September die Fussgängerinnen und Fussgänger durch einen Verkehrsdienst gelenkt. Eine Person des Verkehrsdienstes wird zwischen dem Kreisel in Aesch und dem Bahnhof Scheuren für rund zwei Wochen für die Sicherheit des Fussverkehrs sorgen. «Uns ist wichtig, dass die Anwohnenden und Pendelnden frühzeitig und transparent darüber informiert werden – und soweit möglich, planen wir so, dass die Belastungen für die Bevölkerung minimiert werden», sagt Seraina Tresch, Projektleiterin Fahrweg bei der Forchbahn AG.
Zufahrt zur Autobahn bleibt gewährleistet
Die Zufahrt zur Autobahn bleibt während der Bauarbeiten jederzeit gewährleistet. Kurzzeitige Einschränkungen sind jedoch nicht auszuschliessen. Die Erdarbeiten können zudem nur bei geeigneten Bodenverhältnissen durchgeführt werden. Sollten starke Niederschläge auftreten, kann sich der Starttermin verschieben.
Die Forchbahn dankt allen Betroffenen für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauzeit.
Für Fragen und Rückmeldungen steht Ihnen jederzeit die Projektleiterin Seraina Tresch zur Verfügung: Seraina Tresch, seraina.tresch@forchbahn.ch, +41 44 395 18 70.
Die Forchbahn unterzieht derzeit ihre älteren Fahrzeuge einem aufwendigen Erneuerungsprozess. Die ersten zwei Züge verkehren ab Montag wieder im Fahrplanbetrieb.
Was lange währt, wird endlich gut. Weil fast alles erneuert wurde, brauchten die Tests und die Bewilligungsverfahren etwas mehr Zeit als ursprünglich geplant. Nun sind aber die Fahrzeuge 61 und 66 wieder für den fahrplanmässigen Einsatz bereit und befördern ab Montag, 11. Dezember 2023, nach ausgiebigen Testfahren wieder Fahrgäste. Bei ihrem Hersteller Stadler Rail in Bussnang TG erhielten die Fahrzeuge eine neue Fahrzeugleittechnik und ein Mehrzweckabteil für Kinderwagen, Velos und Rollstühle im Anhängewagen. Komplett neu ist auch der ergonomisch angepasste Führerstand. Den Fahrgästen werden die neuen Bodenbeläge, Haltestangen sowie vor allem das neue Design der Sitzbezüge auffallen.
Die 13 Fahrzeuge des Typs Be 4/6 (Fahrzeug-Nummer 61 bis 73) sind seit 2003 in Betrieb und fuhren bereits je über 1,4 Millionen Kilometer. Sie haben damit die Lebenshälfte erreicht. Um noch mindestens weitere 20 Jahre zuverlässig den Dienst zu verrichten, werden diese Fahrzeuge nun umfassend revidiert. Die Ausschreibung für die neuen Kursfahrzeuge ist im nächsten Jahr.
In den letzten Wochen wurde unter Hochdruck an der Rällikerstrasse und am Bahnübergang Egg gearbeitet, und zwar bei laufendem Verkehr – eine echte Herausforderung, die nun einen erfolgreichen Abschluss gefunden hat. Nach diesen Sanierungsarbeiten konnte die Forchbahn AG den regulären Bahnbetrieb wieder planmässig aufnehmen.
Die Sanierungsarbeiten am Bahnübergang Egg starteten am 1. Juli 2024 mit vorbereitenden Querungsarbeiten. Diese mussten aus verkehrstechnischen Gründen nachts durchgeführt werden und legten die wichtige Grundlage, dass danach auch bei laufendem Verkehr und mehrheitlich tagsüber gearbeitet werden konnte. Echte Herausforderungen für die Verkehrsteilnehmenden und das Bauunternehmen zugleich. Dank des engagierten Einsatzes aller am Projekt Beteiligten, Optimierungen bei der Signalisierung der Umleitungen und der Baustellenabsperrung schritt der Bau planmässig voran und der Verkehr wurde unter den gegebenen Umständen so fliessend wie möglich gestaltet. Dazu trug auch der rege Austausch der Baustellenverantwortlichen mit der Gemeindepolizei, dem Werkdienst und dem Tiefbauamt des Kantons Zürich bei.
Bauarbeiten erfolgten während laufendem Verkehr.
Reibungslose Wiederaufnahme des Bahnbetriebs
Während der nötigen Totalsperre der Forchbahn vom 13. Juli bis 2. August 2024 wurde ein Ersatzbetrieb mit Bussen organisiert, sodass alle Fahrgäste weiterhin ihr Ziel erreichen konnten. «Wir möchten uns bei allen Anwohnerinnen und Anwohnern sowie unseren Fahrgästen für ihre Geduld und das Verständnis während dieser intensiven Bauphase bedanken», hält Gesamtprojektleiter Yves Marthaler von der Forchbahn AG fest.
Die Testfahrten und die abschliessende Kontrolle der Gleisvermessung verliefen planmässig, sodass bereits am Freitagmorgen, 2. August 2024, der erste Zug wieder gemäss Fahrplan über den Bahnübergang Egg rollte. «Besonders hervorzuheben sind die wertvollen Rückmeldungen aus der Bevölkerung», ergänzt Teilprojektleiter Jean-Luc Imhof. «Sie haben es uns ermöglichten, die Standorte des Verkehrsdienstes und die Signalisation der Umleitungen während des Wochenendes vom 2. bis 5. August 2024 zu optimieren.» Der neue Strassenbelag an der Kreuzung Rällikerstrasse konnte dadurch mit klar geringerem Einfluss auf den Verkehrsfluss eingebaut und erst noch wichtige Lehren für künftige Bauprojekte der Forchbahn AG gezogen werden.
Die Arbeiten an der Rällikerstrasse wurden erfolgreich zum Abschluss gebracht.
Planmässiger Abschluss der ersten Bauphase
Die Strasse wurde, wie vorgesehen, am 5. August 2024 dem Verkehr übergeben und die neue Lichtsignalanlage mit der Kantonspolizei und dem Tiefbauamt des Kanton Zürichs abgenommen. Ein erfolgreicher und planmässiger Abschluss der ersten Bauphase.
Denn ein weiterer Bauabschnitt folgt vom Januar bis März 2025 am Bahnübergang Rällikerstrasse. Dabei wird es für etwa zwei Wochen zu Einschränkungen für den Verkehr kommen, insbesondere im Bereich der Schrankenfundamente und des Übergangs für Fussgängerinnen und Fussgänger. Danach ist die Sanierung und die Sicherung des wichtigen Bahnübergangs Egg abgeschlossen und die neue Halbschrankenanlage sollte dann Anfang März 2025 – wie geplant – in Betrieb genommen werden.
Ab Montag, 8. April 2024, sichern Halbschrankenanlagen die Bahnübergänge in Zollikerberg. Für eine sichere Inbetriebnahme ist ein Unterbruch des Bahnbetriebs zwischen Forch und Stadelhofen am Sonntag, 7. April, unumgänglich. Es verkehren Bahnersatzbusse.
Die Sicherheit im Schienenverkehr ist der Forchbahn ein zentrales Anliegen. Ab Montag, 8. April 2024, sichern Halbschrankenanlagen die Bahnübergänge Binz- und Trichtenhauser Strasse, um die Sicherheit des Strassenverkehrs und die Zuverlässigkeit des Bahnverkehrs zu verbessern.
Um eine reibungslose und sichere Inbetriebnahme dieser neuen Sicherheitseinrichtungen zu gewährleisten, ist eine Vollsperrung des Bahnbetriebs zwischen Forch und Stadelhofen am Sonntag, 7. April, unvermeidbar. Während dieser Zeit werden Bahnersatzbusse zwischen Stadelhofen und Forch eingesetzt, um die Mobilität der Fahrgäste sicherzustellen. An diesem Tag werden auch die Schlagbäume und Gegenwichte bei den Schrankenanlagen montiert.
Die Massnahme ist Teil eines fortlaufenden Engagements der Forchbahn, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und gleichzeitig einen zuverlässigen öffentlichen Nahverkehr anzubieten. Der letzte noch verbleibende ungesicherte Bahnübergang in Egg ZH wird im Sommer in Angriff und voraussichtlich im Frühling 2025 in Betrieb genommen.
Der Raum um den Bahnhof Forch soll sich in den nächsten Jahrzehnten zu einem Ortsmittelpunkt für die umliegenden Dörfer und Weiler der Gemeinden Küsnacht und Maur entwickeln. Die beiden Gemeinden wollen diesen Prozess zusammen mit der Forchbahn gezielt steuern und die Anliegen der Bevölkerung miteinbeziehen. Dazu sind im laufenden Jahr nach dem Informationsauftakt vom 18. März 2024 drei weitere Veranstaltungen geplant.
Um den Bahnhof Forch sind oder werden in den kommenden Jahren mehrere Vorhaben der Forchbahn und der VBZ aktuell. Dazu gehören das neue Instandhaltungszentrum (IHZ), die Gleisfelderneuerung (Gleise, Perrons, Passerelle), der Doppelspurausbau Forch – Neue Forch und die Sanierung der Abstellhalle der Forchbahn. Zudem verbindet ab Dezember 2025 die neue Buslinie 702 der VBZ Schwerzenbach direkt mit dem Bahnhof Forch.
Der Bahnhofraum Forch wird sich durch diese Projekte in den nächsten 10 bis 20 Jahren stark verändern. Durch die geplanten Änderungen soll der gesamte Bahnhofraum neu gedacht und aufgewertet werden. Dabei sollen die Bedürfnisse der Bevölkerung im Siedlungsgebiet Aesch-Scheuren-Forch sowie auf dem Küsnachter Berg miteinbezogen werden.
Verkehrsdrehscheibe und gleichzeitig Ortsmittelpunkt Die Gemeinden Küsnacht und Maur sowie die Forchbahn streben eine Stärkung des Bahnhofs Forch als Verkehrsdrehscheibe an. Gleichzeitig soll sich der Bahnhofraum Forch zu einem belebten Ortsmittelpunkt mit hoher Aufenthaltsqualität und Dienstleistungsangeboten für die Bevölkerung des ganzen Siedlungsraums Aesch-Scheuren-Forch und Küsnachter Berg entwickeln. Für die Entwicklungen haben die beiden Gemeinden und die Forchbahn vier Teilgebiete definiert.
Teilgebiet 1: Bahnhofraum Mitte Das Bahnhofgebäude wie auch das angrenzende, der Gemeinde Küsnacht gehörende Wohngebäude sind in die Jahre gekommen. Die Forchbahn und die Gemeinde Küsnacht möchten deshalb mittel- und langfristig den gesamten Bahnhofraum erneuern – entstehen soll dabei der Bahnhofraum Mitte mit einem attraktiv gestalteten Platz als Begegnungsraum.
Teilgebiet 2: Forchterrasse Die Forchterrasse zwischen Gleisfeld und Alter Forchstrasse soll sich langfristig abgestimmt auf die Pläne im Bahnhofraum als Wohnen im Grünen entwickeln.
Teilgebiet 3: Gebiet Unterboden Die Forchbahn AG wird im Gebiet Unterboden ihr neues Instandhaltungszentrum (IHZ) realisieren (ausserhalb des Leitbilds «Fokus Forch»). Wo das IHZ Berührungspunkte mit der Entwicklung des Bahnhofraums zu einem Ortsmittelpunkt hat, erfolgt jedoch eine enge Koordination.
Gebiet Grossacher Das Gebiet Grossacher ist als Erholungszone klassiert. Dessen Entwicklungspotenzial soll im Prozess zur Entwicklung des Bahnhofraums mitgedacht werden.
Drei Veranstaltungen für die Bevölkerung, um sich einzubringen
Die Gemeinden Küsnacht und Maur sowie die Forchbahn wollen ihre ersten Überlegungen mit den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie der Bevölkerung und weiteren Beteiligten im ganzen Siedlungsraum Aesch-Scheuren-Forch und Küsnachter Berg teilen. Sie versprechen sich davon wertvolle Inputs, um die Entwicklung auf die Bedürfnisse der Bevölkerung auszurichten.
Nach der Informationsveranstaltung vom Montag, 18. März 2024, werden bis Ende 2024 zwei Workshops und eine Abschlussveranstaltung folgen:
Workshop 1:
Samstag, 15. Juni 2024, 9 bis 12 Uhr
Workshop 2:
Samstag, 7. September 2024, 9 bis 12 Uhr
Informationsveranstaltung zum Abschluss:
Donnerstag, 21. November 2024, 19 bis 21 Uhr
Workshop 1
Samstag, 15. Juni 2024, 9 bis 12 Uhr
Workshop 2
Samstag, 7. September 2024, 9 bis 12 Uhr
Informationsveranstaltung zum Abschluss
Donnerstag, 21. November 2024, 19 bis 21 Uhr
Die Resultate dieser öffentlichen Veranstaltungen fliessen in die Erarbeitung des behördenverbindlichen Leitbilds «Fokus Forch» ein, das als Grundlage für alle nachfolgenden und parallelen bau- und planungsrechtlichen Schritte dienen wird. Erste konkrete bauliche Massnahmen im Bahnhofraum Mitte sind ab 2029/2030 denkbar. Projekte auf der Forchterrasse würden in einer nächsten Etappe folgen.
Bedeutung der Forch und ihres Bahnhofs
Die Forch gehört zum Siedlungsgebiet Aesch-Scheuren-Forch. Dieses hat sich seit den 1960er-Jahren von ein paar Weilern mit zusammen 500 Einwohnerinnen und Einwohnern zu einem zusammenhängenden Lebensraum mit rund 3400 Menschen entwickelt. Mit der Forchbahn und der Forchautostrasse führt eine Infrastrukturachse über die Forch, die für den Alltag vieler Menschen wichtig ist. Gleichzeitig sind die Forch und die umliegenden Wälder und Landschaftskammern ein Erholungsgebiet von überregionaler Bedeutung.
Der grösste Teil des Siedlungsgebiets Aesch-Scheuren-Forch liegt in der Gemeinde Maur, das Gebiet rund um den Bahnhof Forch jedoch in der Gemeinde Küsnacht. Ein eigentliches Zentrum existiert bis heute nicht, die wenigen bestehenden Dienstleistungsangebote verteilen sich im ganzen Siedlungsgebiet. Für die Gemeinde Maur ist der Bahnhof Forch der Haupt-Bahnanschluss für die Ortsteile Aesch und Forch – der Bahnhof Scheuren bedient vor allem diesen Ortsteil. Auch für die Weiler auf dem Küsnachter Berg ist der Bahnhof Forch wichtig.