Kategorie: Projekt «Cluster 2027»

  • Sperrung und Nachtarbeiten beim Bahnhof Scheuren

    Sperrung und Nachtarbeiten beim Bahnhof Scheuren

    Die Bauarbeiten für die zwei Stützmauern und den Technikraum beim Bahnhof Scheuren gehen nach ersten Vorbereitungsarbeiten in die nächste Phase. Neben einer längerfristigen Umleitung für den Fussverkehr kommt es dabei auch zu unumgänglichen Nachtarbeiten und Einschränkungen im Bahnverkehr. Für die Mobilität der Passagiere der «Frieda» ist jedoch stets gesorgt.

    Um die zwei Stützmauern und den Technikraum erstellen zu können, müssen nun mit grossen Bohrgeräten sogenannte Rühlwandträger für die Absicherung der Baugrube eingebracht werden. Foto: Forchbahn

    Wie von der Forchbahn AG bereits angekündigt wurde am Montag, 3. November 2025, der vor dem Werkhofgebäude beim Bahnhof Scheuren beginnende Gehweg, der zum Kreisel in Aesch hinunterführt, gesperrt. Diese Sperrung dauert voraussichtlich bis Ende Juli 2026. Erste Rückmeldungen aus Elternkreisen wegen der langen Dauer dieser Sperrung nimmt die Forchbahn AG ernst und wird, falls es zu Verzögerungen im Bauablauf kommen sollte, sicher eine Neubeurteilung vornehmen. Aktuell ist eine Totalsperrung wegen Bauarbeiten im Gehwegbereich, jedoch unumgänglich.

    Für die Bauarbeiten beim Bahnhof Scheuren muss der Gehweg, der bis zum Kreisel in Aesch hinunterführt, bis im Sommer 2026 gesperrt werden. Foto: Forchbahn

    Die grossen Maschinen werden leider auch Lärm verursachen. Bei der Bauplanung hat die Forchbahn daher versucht, die Lärmzeiten so kompakt wie möglich zu halten, und arbeitet deshalb auch parallel mit bis zu drei Bohrmaschinen. «So können wir die lärmintensiven Arbeiten rascher vorantreiben und die Belastung für die Anwohnenden so gering und so kurz wie möglich halten», erläutert Seraina Tresch, Projektleiterin Fahrweg bei der Forchbahn AG. «Wir haben zudem den Einsatz eines zusätzlichen Schallschutzes direkt an den Bohrmaschinen geplant, um so den entstehenden Lärm bereits an der Quelle minimieren zu können.» Wie die Gehwegsperrung leider ebenfalls unumgänglich sind in den nächsten Wochen Nachtarbeiten sowie eine Totalsperrung der Forchbahn an zwei Wochenenden in diesem Streckenabschnitt. In dieser Zeit wird die Mobilität der «Frieda»-Passagiere durch den Einsatz von Bahnersatzbussen sichergestellt.

    Folgende Intensivbauphasen sind vorgesehen:
    Freitag, 21. November 2025, bis Montag, 24. November 2025 um 04:30 Uhr
    Freitag, 28. November 2025, bis Montag, 1. Dezember 2025 um 04:30 Uhr

    Die Nächte vom Montag, 1. Dezember 2025, bis Donnerstag, 4. Dezember 2025, jeweils von 21:45 Uhr bis 04:30 Uhr

    Zudem benützen Fussgängerinnen und Fussgänger bitte weiterhin diese Umleitung

    Grafik: Forchbahn

  • Sperrung des Gehwegs beim Bahnhof Scheuren

    Sperrung des Gehwegs beim Bahnhof Scheuren

    Beim Bahnhof Scheuren entstehen derzeit zwei neue Stützmauern und ein Technikraum. Diese Vorarbeiten geschehen im Rahmen des Bauprojekts «Cluster 27» der Forchbahn, das eine umfassende Sanierung der Bahnhöfe in Scheuren, Hinteregg und Langwies ab Sommer 2027 umfasst. Aus Sicherheitsgründen muss nun ein Gehweg gesperrt werden.

    Erste Vorarbeiten im Rahmen des Bauprojekts «Cluster 27» der Forchbahn beim Bahnhof Scheuren starten bereits diesen November. Bild: Forchbahn

    Der vor dem Werkhofgebäude beim Bahnhof Scheuren beginnende Gehweg, der bis zum Kreisel in Aesch herunterführt, wird ab Montag, 3. November 2025, bis voraussichtlich Ende Juli 2026 gesperrt. Die Sperrung betrifft den ganzen Abschnitt vom Bahnhof Scheuren her; der Zugang zum Fahrradunterstand ist weiterhin gewährleistet.

    Die Bauarbeiten erfolgen direkt beim bestehenden Gehweg, erstrecken sich über den gesamten Abschnitt zwischen der Forchstrasse und der Neuen Forchstrasse; auch ein mobiler Kran wird zum Einsatz kommen. Räumlich betrachtet ist keine punktuelle Umleitung der Fussgängerinnen und Fussgänger über die Strasse möglich. «Wir verstehen, dass eine solche Sperrung für viele Anwohnende umständlich ist. Wo immer möglich, versuchen wir daher, die Einschränkungen nur so kurz wie möglich zu halten – hier ist das leider nicht machbar», sagt Seraina Tresch, Projektleiterin Fahrweg bei der Forchbahn AG.

    Den Fussgängerinnen und Fussgängern steht während der gesamten Bauzeit eine Umleitung über die Tägerenstrasse und Hellstrasse zur Verfügung. Die Wegführung wurde sorgfältig geprüft, um eine möglichst sichere Verbindung insbesondere für Kinder auf ihrem Schulweg zu gewährleisten. Um die Sicherheit zusätzlich zu verbessern, wurden Massnahmen beschlossen: Unter anderem werden die Sichtverhältnisse beim Parkplatz des Volgs verbessert, indem eine Hecke zurückgeschnitten und ein Entsorgungscontainer entfernt wird.

    Grafik: Forchbahn

    Für die Bewohnerinnen und Bewohner von Aesch bietet sich die Bushaltestelle Aesch als Alternative an, um ohne die Fusswegumleitung auf den ÖV zu gelangen. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 wird eine neue Buslinie vom Bahnhof Schwerzenbach bis zum Bahnhof Forch verkehren. Die Linie hält künftig am Kreisel in Aesch – Haltestelle Aesch bei Maur – und fährt von dort bis zum Bahnhof Forch, sodass man auch dort statt in Scheuren praktisch und bequem auf die «Frieda» umsteigen kann.

    Des Weiteren wird ab dem 3. November 2025 zur Sicherheit der Bauarbeiter eine Warnanlage installiert, die bis zum Abschluss der Arbeiten im Sommer 2026 phasenweise in Betrieb sein wird. Die Forchbahn ist sich bewusst, dass diese Gehwegsperrung und die Umleitung gewisse Unannehmlichkeiten mit sich bringen. Die Massnahme ist jedoch unumgänglich, um die Arbeiten sicher und effizient durchführen zu können.

  • Startschuss für erste Vorarbeiten zum «Cluster 27» am Bahnhof Scheuren

    Startschuss für erste Vorarbeiten zum «Cluster 27» am Bahnhof Scheuren

    Als Teil des Projekts «Cluster 27» der Forchbahn AG werden unter anderem die Bahnhöfe in Scheuren, Hinteregg sowie Langwies ab Sommer 2027 modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Das «Cluster 27» dient dazu, Synergien zu nutzen und die Bauzeit insgesamt zu verkürzen. Bereits im September 2025 beginnen nun die ersten Vorarbeiten im Bereich des Bahnhofes Scheuren.


    Es ist ein Startschuss für die Zukunft: Im Rahmen der umfassenden Erneuerung der Bahninfrastruktur inklusive des barrierefreien Ausbaus der Bahnhöfe Scheueren, Hinteregg und Langwies wurden mehrere Einzelprojekte zum neuen Gesamtprojekt «Cluster 27» der Forchbahn AG zusammengefasst. Hierdurch wird die Bauzeit verkürzt – zum Vorteil aller Passagierinnen und Passagiere, aller Anwohnenden und der Forchbahn sel

    Erste Vorarbeiten beim Bahnhof Scheuren

    Der Hauptteil der Arbeiten des Projekts «Cluster 27» wird im Jahr 2027 erfolgen. Doch bereits jetzt werden dafür Vorarbeiten in Angriff genommen. Für die Umbauarbeiten am Bahnhof Scheuren richtet die Forchbahn ab dem 15. September 2025 im Bereich der Bachlenstrasse am Dorfausgang von Scheuren in Richtung Egg einen Installationsplatz ein. Ab 22. September beginnen die unumgängliche Rodung der Hecke im Bauperimeter sowie das Abtragen des Oberbodens zwischen dem Tunnelportal Scheuren und dem Bahnhof Scheuren. Dies dient der Vorbereitung der späteren Erstellung von Stützmauern und eines darin integrierten Technikraums (vgl. Abbildung nächste Seite). Die Forchbahn wird über die nächsten Bauphasen ebenfalls informieren.

    Von Ende September 2025 bis im Sommer 2026 erstellt die Forchbahn AG in der Böschung gegenüber den Gebäuden Forchstrasse 121 und 123 Stützmauern und einen darin integrierten Technikraum. Bild: Forchbahn

    Fussverkehr Kreisel Aesch zum Bahnhof Scheuren

    Zur Vorbereitung der anstehenden Arbeiten werden ab dem 22. September die Fussgängerinnen und Fussgänger durch einen Verkehrsdienst gelenkt. Eine Person des Verkehrsdienstes wird zwischen dem Kreisel in Aesch und dem Bahnhof Scheuren für rund zwei Wochen für die Sicherheit des Fussverkehrs sorgen. «Uns ist wichtig, dass die Anwohnenden und Pendelnden frühzeitig und transparent darüber informiert werden – und soweit möglich, planen wir so, dass die Belastungen für die Bevölkerung minimiert werden», sagt Seraina Tresch, Projektleiterin Fahrweg bei der Forchbahn AG.

    Zufahrt zur Autobahn bleibt gewährleistet

    Die Zufahrt zur Autobahn bleibt während der Bauarbeiten jederzeit gewährleistet. Kurzzeitige Einschränkungen sind jedoch nicht auszuschliessen. Die Erdarbeiten können zudem nur bei geeigneten Bodenverhältnissen durchgeführt werden. Sollten starke Niederschläge auftreten, kann sich der Starttermin verschieben.

    Die Forchbahn dankt allen Betroffenen für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauzeit.

    Für Fragen und Rückmeldungen steht Ihnen jederzeit die Projektleiterin Seraina Tresch zur Verfügung:
    Seraina Tresch, seraina.tresch@forchbahn.ch, +41 44 395 18 70.

  • Projekt «Cluster 2027»

    Projekt «Cluster 2027»

    Die Bahnhöfe Scheuren, Hinteregg und Langwies werden barrierefrei ausgebaut und gleichzeitig für den Betrieb modernerer Züge optimiert. Um die Bauzeit zu verkürzen und die Belastung für Anwohnende zu minimieren, werden die Einzelprojekte zum Gesamtprojekt «Cluster 2027» zusammengefasst. Zudem wird im Rahmen des Clusters 2027 das neue Stellwerk Forch in Betrieb genommen.

    Die drei Bahnhöfe Scheuren, Hinteregg und Langwies werden den Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes angepasst. Die Perrons entsprechen derzeit nicht dem Behindertengleichstellungsgesetz, welches zum Zweck hat, Benachteiligungen zu verhindern, zu verringern oder zu beseitigen, denen Menschen mit Behinderungen ausgesetzt sind.

    Um das geplante Fahrplanangebot aufrechtzuerhalten, wird zwischen dem Bahnhof Scheuren und dem Tunnelportal die Kreuzungsstelle verlängert. Im heutigen Normalbetrieb kreuzen alle Züge im Bahnhof Scheuren. Bei Verspätung eines Zuges nimmt der andere Zug diese mit, weil er wegen des einspurigen Abschnitts zwischen Scheuren und Forch auf den entgegenkommenden Zug warten muss. Diese Situation wird mit der Verlängerung der Kreuzungsstelle massgeblich verbessert.

    Fahrt in ein neues Zeitalter: Für den rund 6,6 km langen Streckenabschnitt zwischen Waltikon und Hinteregg wird ein neues Stellwerk – und damit verbunden auch ein Leitsystem – eingebaut. Künftig wird die ganze Bahnlinie von einem einheitlichen technischen System überwacht und gesichert. Das Stellwerk Egg (Hinteregg-Esslingen) sowie das Stellwerk Zollikerberg (Rehalp-Waltikon) wurden bereits modernisiert. Mit dem Stellwerkersatz Forch kann die gesamte Bahnlinie mi einem eionheitlichen technischen System überwacht und gesichert werden. Das Leitsystem ist gleichzeitig die Basis für ein künftiges dynamisches Fahrgastinformationssystem.

    Zahlen und Fakten:

    • Baustart: 2026
    • Inbetriebnahme: 2027
    • Baukosten: CHF 68 Mio.
    Sanierung BehiG Scheuren
    Sanierung BehiG Hinteregg
    Sanierung BehiG Langwies