Autor: Jeannette Herzog

  • Projekt Stellwerkersatz Forch

    Projekt Stellwerkersatz Forch

    Wir modernisieren die Bahninfrastruktur für die Zukunft.

    Die Forchbahn erneuert die Stellwerktechnik im Bahnhof Forch. Die bestehende Anlage hat das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und wird durch ein modernes elektronisches Stellwerk ersetzt. Gleichzeitig werden verschiedene Gleis-, Signal- und Kabelanlagen erneuert und an die heutigen Sicherheitsstandards angepasst.

    Diese Arbeiten sind Teil eines umfassenden Projekts zur Modernisierung der Bahninfrastruktur zwischen Zumikon und Esslingen. Damit investieren wir in einen weiterhin sicheren, zuverlässigen und zukunftsfähigen Bahnbetrieb.

    Bauzeit

    Die Bauarbeiten beginnen am 13. Juli 2026 und dauern voraussichtlich bis Mitte Dezember 2026.

    Der Bahnbetrieb bleibt während der gesamten Bauzeit grundsätzlich gewährleistet. Die Arbeiten werden etappenweise ausgeführt, damit die Auswirkungen auf den Bahnbetrieb sowie auf Anwohnende und Reisende möglichst gering bleiben.

    Einschränkungen während der Bauzeit

    Während der Bauarbeiten kommt es im Bereich des Bahnhofs Forch zu verschiedenen Einschränkungen.

    Die wichtigsten Änderungen sind:

    • Der Bahnübergang zwischen Parkplatz und Perron bleibt vom 20. Juli bis voraussichtlich 4. Oktober 2026 für den Fussverkehr gesperrt. Der Zugang zu den Perrons erfolgt während dieser Zeit über die Passerelle.
    • Der Treppenzugang West (Kaltensteinstrasse) ist während einzelner Bauphasen vorübergehend nicht zugänglich.
    • Der östliche Zugang zum Perron 1 ist vom 24. August bis 18. September 2026 aufgrund der Bauarbeiten vorübergehend nicht benutzbar.
    • Je nach Bauphase können weitere Fusswege und Durchgänge zeitweise eingeschränkt oder gesperrt sein.

    Eine entsprechende Signalisation vor Ort weist jederzeit den Weg zu den verfügbaren Zugängen und Perrons.

    Auswirkungen

    Trotz sorgfältiger Planung lassen sich insbesondere tagsüber zeitweise erhöhte Lärmimmissionen sowie Baustellenverkehr und Materialtransporte nicht vollständig vermeiden. Wir setzen alles daran, diese Beeinträchtigungen auf ein Minimum zu beschränken.

    Vielen Dank für Ihr Verständnis. Mit dem Projekt „Stellwerkersatz Forch“ schaffen wir die Voraussetzungen für einen weiterhin sicheren, zuverlässigen und leistungsfähigen Bahnbetrieb.

  • Bahnhof Scheuren: Stützmauer vor Fertigstellung

    Bahnhof Scheuren: Stützmauer vor Fertigstellung

    Die Arbeiten beim Bahnhof Scheuren kommen weiterhin planmässig voran. In den vergangenen Wochen konnten wichtige Fortschritte erzielt werden, insbesondere beim Bau der neuen Stützmauer. Die Betonarbeiten befinden sich in der Abschlussphase und die Fertigstellung dieses zentralen Bauwerks steht kurz bevor.

    Mit dem Abschluss der Stützmauer beginnt gleichzeitig die nächste Bauetappe. Zwischen der bestehenden Baugrube und der neuen Stützmauer wird der Bereich mit Kies hinterfüllt. Die Baugrube selbst verbleibt dabei grösstenteils im Boden und wird lediglich im oberen Bereich zurückgebaut. Diese Arbeiten schaffen die Voraussetzungen für die weiteren Schritte im Projekt und tragen zur langfristigen Stabilität der Anlage bei.

    Aufgrund der geringen Distanz zur Bahnlinie können einzelne Arbeiten nur unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen ausgeführt werden. Um die Arbeiten an der neuen Stützmauer weiterzuführen, sind deshalb Sperrungen und Nachtarbeiten erforderlich.

    Für den Rückbau der Baugrube sowie das Hinterfüllen im Nahbereich der Gleise muss die Strecke aus Sicherheitsgründen voraussichtlich während insgesamt fünf Nächten gesperrt werden – beginnend mit der Nacht von Sonntag, 5. Juli, auf Montag, 6. Juli 2026, und endend mit der Nacht von Donnerstag, 9. Juli, auf Freitag, 10. Juli 2026. Die Sperrungen gelten jeweils von 21.45 Uhr bis 04.30 Uhr.

    Die Sperrungen werden gezielt auf die Nachtstunden gelegt, um die Auswirkungen auf den Bahnbetrieb möglichst gering zu halten. Trotz sorgfältiger Planung lassen sich gewisse Einschränkungen und Lärmemissionen während dieser Bauphase nicht vollständig vermeiden.

    Die Forchbahn AG setzt alles daran, das Projekt weiterhin effizient voranzutreiben und die Beeinträchtigungen für Fahrgäste, Anwohnende und Verkehrsteilnehmende so gering wie möglich zu halten.

    Wir danken allen Anwohnenden bestens für ihr Verständnis und ihre Geduld während dieser Bauphase.

  • Waldburg: Nächste Bauetappe nimmt Form an

    Waldburg: Nächste Bauetappe nimmt Form an

    Die Arbeiten rund um die Haltestelle Waldburg schreiten weiter voran. Die Werkleitungsarbeiten in der Forchstrasse stehen kurz vor dem Abschluss und auch beim Neubau der Haltestelle sowie der Personenunterführung sind die Fortschritte zunehmend sichtbar.

    Der Fokus liegt derzeit auf dem Einbau des neuen Gleises zwischen Rehalp und Waldburg sowie auf den nächsten Bauetappen im Bereich der Haltestelle. Parallel dazu werden die Voraussetzungen geschaffen, damit die Personenunterführung fertiggestellt und die künftige Haltestelle Schritt für Schritt realisiert werden kann.

    Auch zwischen der Haltestelle Waldburg und dem Bahnübergang Trichtenhauserstrasse verläuft das Projekt planmässig. Dort wird die bestehende Gleiseindeckung zurückgebaut und der Bereich für die kommenden Bauphasen vorbereitet.

    Zur Sicherung des Bahnbetriebs und zum Schutz der Mitarbeitenden kommt im Projektperimeter weiterhin eine automatische Warnanlage zum Einsatz. Da die Bauphase rund um die Haltestelle bis ins Frühjahr 2027 andauert, wird die Anlage mit Unterbrüchen weiterhin genutzt. Dadurch können verschiedene Tätigkeiten tagsüber ausgeführt und zusätzliche Nachteinsätze reduziert werden.

    Betriebseinschränkungen

    • Verlängerte Nachtsperrpausen vom 9. bis 13. August 2026 sowie vom 16. bis 20. August 2026, jeweils von 21.30 Uhr bis Betriebsschluss
    • Während dieser Zeiten verkehren Bahnersatzbusse zwischen Stadelhofen und Zollikerberg
    • Die Strecke zwischen dem Gleiswechsel Rehalp und dem Gleiswechsel Spital Zollikerberg bleibt bis auf Weiteres eingleisig
    • Die Haltestelle Waldburg bleibt bis zum Abschluss der Bauarbeiten ausser Betrieb

    Die jeweiligen Anpassungen der Verkehrsführung sind vor Ort signalisiert. Die aktuelle Übersicht finden Sie in der folgenden Information:

    Wir danken allen Anwohnenden und Verkehrsteilnehmenden herzlich für ihr Verständnis und ihre Geduld während dieser Bauphase.

  • Be 8/8-Flotte der Forchbahn wird 50 Jahre alt

    Be 8/8-Flotte der Forchbahn wird 50 Jahre alt

    Die ersten Fahrzeuge der Be 8/8-Flotte wurden 1976 bei der Forchbahn in Betrieb genommen. Seit nunmehr 50 Jahren stehen sie zuverlässig auf den Schienen der Forchbahn im Einsatz.

    Über Generationen hinweg haben Mitarbeitende mit grossem Fachwissen, Engagement und konsequenter Instandhaltung dazu beigetragen, diese Fahrzeuge technisch weiterzuentwickeln und betriebsbereit zu halten. Die Be 8/8 stehen damit sinnbildlich für langlebige Bahntechnik, nachhaltigen Ressourceneinsatz und den verantwortungsvollen Umgang mit bestehender Infrastruktur.

    Die lange Nutzungsdauer zeigt eindrücklich, wie viel Potenzial in bewährter Technik steckt – wirtschaftlich wie auch nachhaltig.

    Auch wenn die Fahrzeuge den heutigen Anforderungen nicht mehr in allen Bereichen vollständig entsprechen und sich ihr wohlverdienter Ruhestand langsam abzeichnet, bleiben sie ein wichtiger Teil der Geschichte der Forchbahn.

    Die Forchbahn bedankt sich bei allen Mitarbeitenden, die über Jahrzehnte zum Erhalt und Betrieb dieser Flotte beigetragen haben.